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Digitale Zeichnung: Ein kreisrundes Maskottchen mit Mundschutz hält ein Buch mit der Aufschrift Corona Tagebuch in der Hand

Ein Tagebuch für Alle - auch für Dich! | Zeichnung: Emely

Corona und ich -
Ein Tagebuch zum Mitschreiben!
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Seit Wochen ist alles anders: Schule daheim, Ausgangsbeschränkungen, Kontaktverbote und so weiter. Was hat sich bei dir verändert und wie geht es dir damit?

 

In diesem Beitrag dürfen nicht nur die aROund-Redakteure ihre Erfahrungen posten, sondern alle Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Schick uns deinen Text, dein Foto oder deine Kunst zum Thema Corona und ich an mitmachen@around-rosenheim.de und erzähle deine Story!

Vom Online-Tagebuch ins On-Air-Radio!

Weil sie in diesem Tagebuch ihre ganz persönliche Corona-Story veröffentlich haben, sind junge aROund-Autor*innen ins Radio gekommen! Die Moderatorin Yasmin von Galaxy Rainbow hatte Jonas, Melina, Verena, Emely, Ann-Katrin und Lena eingeladen, in einer Radiosendung über ihre Erlebnisse zu erzählen und ihre Meinung zu sagen. Herausgekommen sind dabei dann sogar zwei Sendungen!

Der erste Teil, in dem es vor allem rund ums Thema "Schule und Corona" ging, lief am 6. Mai bei Radio Galaxy und kann hier nachgehört werden.
Der zweite Teil, in dem es um sehr persönliche Gedanken, Ängste und auch Kritik gehen wird, lief am 13. Mai und kann hier nachgehört werden.

Corona Fake News

Kommt eine Impfpflicht? Werden die Sommerferien verkürzt? Ist Corona nur ein Vorwand, um die Menschenrechte zu beschneiden? Helfen Vitamine, Saunagänge oder Cocktails mit Desinfektionsmittel vor dem Virus! Im Netz und in den sozialien Medien gehen jede Menge Gerüchte um und manchmal weiß man nicht mehr, was man glauben kann.

Wenn Du Dir unsicher bist, dann check, ob es sich um Fake News handelt, bevor du sie glaubst oder sogar likest und teilst!

Gut recherchierte und glaubwürdige Antworten findest du zum Beispiel im Faktenfinder der ARD, im BR-Fakten-Check, bei SZ Online oder bei Mimikama.

Eine App, die dir hilft Fake News aller Art zu entlarven kannst du bei Fake News Check App runterladen.

Dein aROund Team (7.5.2020)

Ein bittersüßer Frühling

Morgens neben dem Liebsten aufwachen, weil die Quarantäne einen nun zwingenderweise zusammenschweißt und gleichzeitig mit der Angst leben, dass die Eltern morgen tot sind.

Nein, das finde ich nicht übertrieben. Das ist Frühling im Jahr 2020. Bittersüß, wie eine Grapefruit.

 

Die schöne Seite dieser Grapefruit ist natürlich die süße Farbe ihres Inneren. Der kleine Vorteil der Pandemie: Ich kann endlich mein Leben genießen, aufstehen wann ich möchte, tun was ich möchte und einfach mal entspannen - solange es natürlich in den eigenen vier Wänden geschieht. Bis jetzt hatten wir ja auch viele sonnige Tage. Das hat die Menschen rausgetrieben, zum Beispiel an den Mangfall-Damm. Dort sind nun mehr Leute als je zuvor unterwegs – natürlich nur um Sport zu machen und auch nur allein oder mit der Familie (außer natürlich, die Wenigen, die sich nicht an die Regeln halten, herzlichen Dank auch).

 

Auf eine gewisse Weise habe ich das Gefühl, dass Deutschland diese Krise gebraucht hat. Einfach um mal runterzukommen und durchzuatmen. Jetzt wo so viele Leute mit dem Rad unterwegs sind, merkt man richtig, wie sehr den deutschen Bürgern die Frischluft gefehlt hat. In einem stressigen Arbeitsalltag wie es hier in Deutschland typisch ist, habe ich auch nichts anderes erwartet.

 

Neben den ganzen Vorteilen wie: endlich zu sich selbst finden, sich selbst frei ausleben können, keine Termine mehr haben, das Leben im hier und jetzt genießen, gibt es natürlich auch noch die Schale der Grapefruit: die bittere Realität. Ein Alltag mit dem Tod. Ich möchte mir gar nicht vorstellen, wie es derzeit ist, in einem Krankenhaus zu arbeiten.

 

Ich finde, viele Menschen denken noch zu realitätsfern – vielleicht, weil sie selbst nicht betroffen sind oder keine Risikopersonen kennen. Doch für mich ist Corona der reinste Horror.

Ich lebe mit einem Risikopatienten in einem Haushalt. Wie bei vielen anderen Jugendlichen ist das einer meiner Eltern. Ich kann nicht verstehen, wie andere in meinem Alter jetzt noch zusammen Partys feiern, obwohl ihre Eltern das gleiche Schicksal tragen wie meine.

 

Denn mal ehrlich: Militär-Lastwagen voller Toter in Italien, Kühl-Container in New York, die nur auf die Leichen warten? Das hier ist entweder ein Film von Quentin Tarantino oder ein Alptraum. Also habt ihr die Wahl: Entweder könnt ihr den Film abschalten und der Realität ins Auge schauen oder aus dem Alptraum aufwachen und in der Realität weiterleben.

Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem es keinen Sinn mehr macht, sich zu verstecken.
Der Virus ist jetzt da, genau wie der Frühling. Und ich zweifle daran, dass der Frühling als letzter von beiden geht.

Lena W. (am 1.5.2020)

 

Quarantäne-Tag X - ich habe nicht mitgezählt...

Mein Geisteszustand? Naja, sagen wir mal so: bis vor ein paar Tagen lag eine zerbrochene Uhr auf meinem Schreibtisch, die nie in meinem Zimmer hing. Ja, bis vor ein paar Tagen heißt, dass das Ding inzwischen weg ist. Gut so, denn es ging mir auf die Nerven. Trotzdem beschreibt das meinen Geisteszustand ziemlich gut - ich verdränge solche Sachen einfach, genau wie die momentane Krise. Funktioniert ganz gut, zumindest die meiste Zeit. Ich fliehe mich einfach in andere Welten, zum Beispiel in das Videospiel Animal Crossing. Da gibt es kein Corona. Es streitet sich auch niemand um Klopapier. Ich glaube da gibt es nicht einmal Klopapier. Und auch keine Nudeln. Oder Desinfektionsmittel. Da ist mein größtes Problem, wie ich möglichst schnell an möglichst viel Geld komme, um mein Haus abzubezahlen.

 

Alternativ schaue ich mir momentan gerne Dokumentationen an, bevorzugt über andere Planeten, auf denen Leben möglich wäre - nur für den Fall, dass das mit der Erde irgendwann nicht mehr funktioniert. Leider sind die Technologien noch nicht weit genug, um extraterrestrisch auszuwandern.

 

Und während ich mich in diesen kleinen, glücklichen und sorglosen Blasen befinde, kommt von irgendwoher die Angst. Zuerst lauert sie nur in den Schatten, bis sie sich irgendwann anschleicht und mich von Hinten überfällt. Und das mit einem fetten Baseballschläger namens Realität. Dann sind sie zurück, meine Gedankenspiralen, die zu nichts führen, außer dass ich mich heulend und in Selbstmitleid versinkend in eine Ecke setzen möchte. Schön dramatisch in meinem dunklen Zimmer, alleine. Habe ich bisher noch nicht getan, worauf ich auch ziemlich stolz bin. Aber ich habe auch noch keine Mathe-Abituraufgaben bearbeitet…

 

Wie ist es überhaupt so weit gekommen? Ich möchte ja nicht sagen, dass ich von Anfang an mit diesen Gedanken in der Quarantäne sitze. Das kann man so definitiv nicht sagen. Ganz im Gegenteil, zunächst habe ich sogar positive Seiten gesehen. Gibt genug Sprachnachrichten, die das bezeugen. Denn ich hatte endlich mal Zeit. Zeit für mich, Zeit, die ich auf meine ganz eigene Weise für das Abitur verwenden konnte. Das habe ich die ersten Wochen auch getan und es hat sogar ganz gut funktioniert. Aber die Angst ist ein kleines, hinterhältiges Miststück, das gekommen ist und mir einen gewaltigen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Ich war natürlich nie ganz sorglos - schließlich wusste ich schon damals nicht, wohin die ganze Sache führt. Aber ich hatte Hoffnung. Hoffnung darauf, dass die Situation vorbeigeht. Dass vielleicht nicht alles so wird wie zuvor, aber dass es wenigstens wieder ein bisschen besser wird. Dass diese Pandemie vielleicht sogar auch positive Seiten hat, wie einen geringeren Schadstoffausstoß. Ich habe vielleicht sogar daran geglaubt - bis es einfach nicht besser wurde. Bis die Maskenpflicht kam. Und dann soll ich in die Schule. Nicht falsch verstehen, ich bin schon dankbar für diese Möglichkeit, doch noch irgendwo auf mein Abitur vorbereitet zu werden. Ich bin absolut nicht scharf auf ein Durchschnittsabitur.

 

Trotzdem sitzt da ein kleines Stimmchen in meinem Hinterkopf, das mich hinterhältig auf mögliche Risiken des Schulbesuchs hinweist. Dann kommt eine Frau Ministerin Gebauer, die ausdrücklich sagt, dass dieser Schritt seine Opfer fordern wird - und das Stimmchen freut sich und die Ängste und Zweifel blühen so richtig schön auf. Meine rationale Seite weiß, dass diese Worte stimmen und dass daran nicht wirklich etwas vorbeiführt. Meiner emotionalen Seite ist das aber egal. Denn die ist mit ihrem „Ja schon, aber was ist, wenn es genau deine Eltern -die Risikopatienten- trifft?“ um einiges stärker als der Verstand. Und da wären wir beim Hauptgrund der Verdrängung - ich will mich nicht damit auseinandersetzen, ob es egoistisch wäre in die Schule zu gehen, weil es eventuell das Leben meiner Eltern gefährdet. Was es fast noch schlimmer macht, ist, dass ich sogar die Chance hätte, zu sagen, dass ich nicht in die Schule will, um meine Eltern nicht zu gefährden. Das stand so in dem Elternbrief, den wir erhalten haben.

 

Ich möchte, dass mich irgendjemand aufweckt, mir sagt, dass das alles nur ein unangenehmer Albtraum ist, der mich allerhöchstens noch zwei, drei Tage beschäftigen wird. Aber ich weiß, dass das nicht passieren wird. So gut ich auch darin bin, wegzulaufen, indem ich verdränge - irgendwo bleibt doch immer diese Angespanntheit, die Gereiztheit, der Stress. Das wirkt sich nicht unbedingt positiv auf das Zusammenleben mit meiner Familie aus. Symbolisch gesprochen betrete ich ein Zimmer und sehe das große Schießpulverfass, auf dem „Vorsicht, leicht zu entzünden“ steht. Aber, anstatt einen großen Bogen darum zu machen, springe ich hinein - mit einem brennenden Streichholz in der Hand. Im übertragenen Sinne bedeutet das, dass ich den Raum betrete und sehe, dass die Stimmung nicht gerade die beste ist. Und ich weiß, dass ich einfach die Klappe halten sollte. Und dann höre ich mich reden und weiß, dass ich es verkackt habe, um es mal ganz platt zu formulieren. Das Pulverfass geht in die Luft und ich kann es nicht aufhalten, so sehr ich es auch bereue, es in die Luft gejagt zu haben.

 

Ernsthaft, ich geh mir ja schon selbst damit auf die Nerven! Wenn ich also meine große Klappe nicht unter Kontrolle halten kann, dann sollte ich mich einfach zurückziehen, wenn ich merke, dass ich wieder in angriffslustiger Stimmung bin. Blöd nur, dass dann oftmals das zweite Gefühl neben der Angst kommt, das in letzter Zeit mindestens genauso präsent geworden ist - die Nutzlosigkeit. Ach ja, ein schönes Gefühl, genauso hinterlistig wie die Angst und unterwegs mit einem mindestens genauso großen Baseballschläger. Ich kann ja auch nichts tun - obwohl ich sogar einen Führerschein hätte. Aber ich bin ja noch nicht 18. Manchmal wünschte ich mir eine Ausnahmeregelung, die 17-jährigen während der Corona-Krise das alleinige Fahren erlaubt. Dann aber denke ich an meine großartigen Einparkkünste und verwerfe diese Idee ganz schnell wieder. So lasse ich mich dann von innen heraus von Gedanken wie „Du kannst nichtmal deiner Mum anbieten, einkaufen zu gehen“ auffressen.

 

Ich muss sagen - Angst und Nutzlosigkeit arbeiten echt gut zusammen. Sie lähmen. Und tatsächlich habe ich auch die Schule ein bisschen schleifen lassen. Das erinnert mich an die Zeit, als ich mir gewünscht hatte, irgendwie das Mathe-Abitur nicht schreiben zu müssen. Lachhaft, wirklich. Jetzt wünsche ich mir nichts mehr, als einfach ganz normal mein Mathe-Abi schreiben zu können. Und das ganz bestimmt nicht, weil ich scharf auf die Aufgaben bin. Nein, ich will einfach nur dieses Stückchen Normalität haben!

 

Kennt ihr diese kleinen Zufälle, die die Situation einfach nicht besser machen? Letztens habe ich meine Dokumente auf dem Laptop ein bisschen durchgeschaut und - neben irgendwelchen überdramatisierten Tagebucheinträgen - den Ansatz zu einer Geschichte gefunden. Darin geht es darum, dass im Jahr 2021 die Welt aufgrund eines wissenschaftlichen Fehlers, eines Virus, das ausgebrochen ist, untergeht! Großartig, wirklich! Macht doch, dass man sich sofort ein bisschen besser fühlt…

Zugegeben: Ich bin halt von Natur aus kein sonderlich positiver Mensch und in so einer Situation schon gleich dreimal nicht. Aber ich bin nicht die ganze Zeit so drauf. Wenn ich nicht gerade mit meinen negativen Gedanken in der Gegend rumgurke und das Gefühl habe, mich mit jedem, der mir nicht aus dem Weg geht, in eine Konfrontation stürzen zu müssen, dann schaffe ich es sogar, Quality-time mit meiner Familie zu verbringen. Nach diesem Text fällt es einem vielleicht schwer das zu glauben, aber das kommt häufiger vor, als ihr vielleicht denkt. Schließlich triumphiert meine rationale Seite von Zeit zu Zeit auch mal, und die weiß, dass es nichts bringt, einfach den Kopf in den Sand zu stecken und aufzugeben.

Und es ist ja auch nicht so, dass ich komplett alleine bin - alle stecken im Moment in so einer Situation. Oder?

Verena (am 26.4.2020)

Hallo Coronatagebuch

Heute erzähle ich dir, was ich in den letzten Tagen und Wochen seit der Isolierung wegen Covid-19 so erlebt habe und was für Sorgen/ Probleme aufgetreten sind.

Am Anfang der Isolierung dachte ich, so schlimm wird es nicht, wenn die Schule ausfällt. Den Schulstoff bekommen wir schon irgendwie. Dafür können wir halt ausschlafen.

Ich hab aber ganz schnell gemerkt, dass Heimschooling voll bescheuert ist, denn die Lehrer geben uns sehr viel auf. Jeden Tag einen neue Buchseite in Mathe ohne Lehrer-Erklärung; in Deutsch sollen wir allein entscheiden, wann wir was von 20 Buchseiten machen; Englisch wurde vernachlässigt; in PCB und GSE wurden uns Hefteinträge und Buchseiten zum Lesen und selbst Beibringen aufgegeben; in AWT mussten wir eine 5 Seitige Mappe machen, die dreifach benotet wird.

 

Vielleicht denkst du, liebes Tagebuch, dass sich das nach gar nicht so viel anhört. Aber wenn man Mathe nicht versteht und dann 4 Stunden an einer Seite dran sitzt und dann immer noch nix versteht, hat man schon verloren. So ging es den meisten aus meiner Klasse, also zumindest denen, die in die Klassen-Gruppe geschrieben haben, und das waren auf jeden Fall 90% der Klasse. Zum Glück habe ich aber meine Große Schwester, die auf das Gymnasium geht. Die konnte mir in Mathe und den anderen Fächern gut helfen.

 

Das waren jetzt mal so die negativen Sachen. Jetzt kommt aber auch mal was Positives:

Zum Beispiel nutze ich die Zeit auch, um zusammen mit meiner Schwester Sport zu machen, um fit zu bleiben. Und ich versuche auch, Ängste zu überwinden, um dadurch vielleicht selbstbewusster zu werden. Zum Beispiel arbeite ich gerade daran, meine Höhenangst zu überwinden. Außerdem bastel ich auch mehr und verbringe mehr Zeit mit der Familie.

Sogar meine Eltern haben manchmal mehr Zeit, weil sie uns jetzt nirgendwo mehr hinfahren können/ müssen. Insgesamt ist die Zeit also mal so mal so....

Emely (am 20.4.2020)

Was sich bei mir während der Corona-Zeit bisher verändert hat:

Etwas sehr offensichtliches: Schule. Es gibt keinen regulären Unterricht, sondern wir müssen uns den Stoff selbst erarbeiten.

Aber wie eigentlich alles hat auch diese Situation positive und negative Seiten. Ich finde es schwierig, dass ich meinen Lehrern nicht einfach Fragen stellen kann und es war eine Herausforderung, mich zu den Fächern zu motivieren, die ich nicht so gerne mag. Aber ich finde es gut, dass ich dann Schularbeiten machen kann, wenn ich konzentriert und produktiv bin. Ich kann also erst gegen Mittag anfangen und muss mich nicht schon früh am Morgen konzentrieren.

 

Aber durch die Schulschließungen sehe ich meine Freundinnen und meine kleine Schwester, die nicht mit mir zusammen wohnt, jetzt nicht mehr jeden Tag. Deswegen telefoniere und schreibe ich jetzt viel mehr, um zumindest so meine sozialen Kontakte pflegen zu können. Meine Schwester darf ich aber zum Glück besuchen, was wir auch genutzt haben, um ein komplettes Wochenende zusammen zu verbringen. Unter der Woche bin ich meistens bis nachmittags alleine Zuhause und es war an Anfang schwierig für mich, meinen Tag ganz alleine zu strukturieren. Nach einiger Zeit hat sich aber eine Art Alltag bei mir eingestellt. Insgesamt komme ich mit der Situation ganz gut klar. Ich bin aber auch froh, wenn das Ganze wieder vorbei ist und wir alle wieder in unseren normalen Alltag zurückkehren können!

Melina (am 3.4.2020)

Mein (un)typischer Tagesablauf:

Ich hatte mir noch am Freitag, als wir von unseren "Ferien" erfahren haben, vorgenommen, immer früh aufzustehen. Haha. Also jetzt kann ich sagen, das hat nicht wirklich funktioniert. :)
Manchmal komme ich einfach nicht aus dem Bett, dafür an anderen Tagen umso besser... Meistens mache ich mir dann sofort Frühstück, einen Tee und schnappe mir ein gutes Buch, um richtig in den Tag zu starten. Danach, also so ca. kurz vor 11 Uhr gehe ich dann wieder in mein Zimmer und setz mich an meinen Schreibtisch, um etwas für die Schule zu machen.
Wir kriegen täglich von unseren Lehrern Unterrichtsmaterial zugeschickt und wir sollen uns den Tag dann selbst einteilen. Also, ich will die Aufgaben immer so schnell wie möglich erledigen, dass ich danach noch Zeit für meine Hobbies habe. Bis jetzt habe ich meistens so bis 3 Uhr Nachmittags gearbeitet.
Danach entspanne ich mich oft mit Musik hören, zeichnen, lesen, backen oder ich telefoniere ganz lange mit meinen Freunden. Das mache ich eigentlich am liebsten.

So ist mein (un)typischer Tagesablauf seit einigen Wochen.

Ann-Katrin (am 3.4.2020)